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Losnr. : 7001 Zürich
Zürich 4 Type I, farbr. Prachtstück, allseits breit gerandet mit Bogenrand links und kräftigen Unterdrucklinien, besonders sauber entw. mit roter Zürcher Rosette übergehend auf Faltbrief mit rotem Aufgabe-Nebenstp. "Zürich 9/6 43" nach Altstetten. Altstetten war zu dieser Zeit kein Vorort von Zürich. Korrekterweise hätte eine Zürich 6 verwendet werden müssen, deshalb die handschr. roten Tinten-Vermerke 'reicht nicht' und Taxe '2'. Rücks. vollständig erhaltenes Lacksiegel sowie interessanter Inhalt: "Gegenwärtig wird die Pflichtschule in der Werdmühle von folgenden Zöglingen besucht ... (es folgen die vollen Namen von sieben Mädchen und acht Jungen sowie deren Geburtsjahre) ..., Zürich, Juni 8, 1843". Die Corinphila Registratur kennt bisher nur sechs nachtaxierte Briefe mit der Zürich 4, wobei der hier angebotene Brief mit der linken Bogenrand-Marke der früheste bekannte und zugleich wohl auch der schönste ist. Ein hochinteressanter postgeschichtlicher Beleg in bestechender Qualität. Attest Rellstab (1994) Handbuch und Spezialkatalog Schweizer Kantonalmarken 1843-1854 Nr. 1/I = CHF 79'500. Provenienz: 88. Corinphila Auktion (1994).Ausruf : 70.000 CHFZuschlag : 80.000 CHFLosnr. : 7002 Zürich
Zürich 6 Type II, farbfr. und allseits breit gerandet mit deutlich hervortretenden Unterdrucklinien, besonders sauber entw. mit schwarzer Zürcher Rosette übergehend auf Faltbrief mit Aufgabe-Nebenstp. "Bauma 23/3 43" nach Winterthur. Attraktiver Beleg einer sehr frühen Verwendung. Briefe vom ersten Monat der Markenausgabe März 1843 sind ausserordentlich selten. Aus den Kantonsgemeinden kennt die Corinphla Registratur bislang nur sechs Zürich 6-Briefe von dieser Ausgabe: "Waedenschweil" (im Museum für Kommunikation in Bern), "Horgen" (zwei Briefe), "Winterthur" (zwei Briefe) sowie den hier angebotenen einzigen Brief aus "Bauma".Signiert Nussbaum; Attest Rellstab (1997) Handbuch und Spezialkatalog Schweizer Kantonalmarken 1843-1854 Nr. 2/I = CHF 7'020.Ausruf : 6.000 CHFZuschlag : 8.500 CHFLosnr. : 7003 Zürich
Zürich 6 Type II, Prachtstück in frischer Farbe und allseits breit gerandet mit gut sichtbaren Unterdrucklinien, kontrastreich entw. mit blauer Zürcher Rosette übergehend auf Briefstück. Sehr seltene Entwertung. Gemeinschaftsattest von der Weid/Marchand (1989) Handbuch und Spezialkatalog Schweizer Kantonalmarken 1843-1854 Nr. 2/II = CHF 6'900. Provenienz: Sammlung Dale Lichtenstein.Ausruf : 3.500 CHFZuschlag : 3.600 CHFLosnr. : 7004 Zürich
Zürich 6 Type II, farbfr. und regelm. breit gerandet mit sichtbaren Unterdrucklinien, sauber entw. mit schwarzem "P.P." übergehend auf kl. hübschen Faltbrief mit rotem Aufgabe-Nebenstp. "Zürich 2 Octo. 1850 Nachmittag" und rotem "N: Abg:" nach Dübendorf. Besonders seltene Spätentwertung auf Zürich 6 vom 2. Verwendungstag der Rayon-Marken auf einem äusserst attraktiven Beleg. Die Corinphila Registratur kennt insgesamt nur fünf Briefe mit Zürich 6, gest. mit schwarzem "P.P." (drei aus "Zürich", je einer aus "Weyach" und "Herrliberg"). Von diesen befindet sich ein Brief, unerreichbar für Sammler, im Museum für Kommunikation in Bern. Von den drei bekannten "P.P."-Briefen aus Zürich ist der hier angebotene die früheste Verwendung und der einzige mit zusätzlichem Stempel "N: Abg:" (Spätaufgabe). Atteste Rellstab (1992) und Gemeinschaftsattest von der Weid/Hertsch (1991) Handbuch und Spezialkatalog Schweizer Kantonalmarken 1843-1854 Nr. 2/II = CHF 43'200.
Referenz: Gelistet in Jakob Gnägi 'Zürcher Kantonalmarken von 1843', Seite 76, Ref. Nr. 10.23 und abgebildet in SBZ 3/1975.
Provenienz: 1. Hassel Auktion (1950) Sammlung Bally.Ausruf : 17.000 CHFZuschlag : 24.000 CHFLosnr. : 7005 Bundesmarken
Winterthur, farbfr. und allseits breit gerandet mit Trennungsornamenten an allen vier Seiten, sauber entw. mit schwarzer Zürcher Rosette übergehend auf Briefstück mit Aufgabe-Nebenstp. "Zollikon 8/7". Der Aufgabestp. von Zollikon neben Kantonalmarken ist einer der seltensten Stempel der Zürcher Kantonalphilatelie. Die Corinphila Registratur kennt bislang nur ein Briefstück mit Zürich 6 und dieses hier angebotene Briefstück mit einer Winterthur. Signiert Moser und Zumstein; Attest Renggli (2006) Handbuch und Spezialkatalog Schweizer Kantonalmarken 1843-1854 Nr. 3 = nicht gelistet (Listung erfolgt bei Nachauflage).
Provenienz: 1. Zumstein Auktion, Los 122 (1920).Ausruf : 4.500 CHFZuschlag : nicht verkauftLosnr. : 7006 Bundesmarken
Winterthur, in ungewöhnlich seltener Form geschnittene Einheit von vier Werten (linke und untere Marke rücks. kl. Aufrauhungen resp. die zwei linken Marken mit Faltung entlang des Trennungsornamentes sowie linke Marke oben rechts zusätzl. mit kl. Randrisschen und die mittlere Marke oben links mit kurzem Spalt), in frischen Farben und ringsum regelm. breit gerandet mit gr. Teilen der Trennungsornamente an allen Seiten, sauber entw. mit schwarzem "P.P.". Trotz kl. Fehlern eine besonders attraktive und seltene Einheit. Abgebildet und beschrieben auf Seite 31 in der Monographie 'Die Winterthur/Marken der Übergangszeit 1850' von H. Hunziker. Attest Rellstab (1993) Handbuch und Spezialkatalog Schweizer Kantonalmarken 1843-1854 Nr. 3 = CHF 54'000.
Provenienz: Fehr Auktion, Frankfurt (1977).
64. Corinphila Auktion (1981).
Ausruf : 20.000 CHFZuschlag : nicht verkauftLosnr. : 7007 Bundesmarken
Winterthur, im farbfr. breit gerandeten Paar mit Trennungsornamenten an allen vier Seiten, jede Marke sauber entw. mit schwarzem "P.P." übergehend auf Faltbrief mit Aufgabe-Nebenstp. "Frauenfeld 23/1" nach Steckborn. Seltene Verwendung dieser Ausgabe im Kanton Thurgau, welcher zusammen mit den Kantonen Zürich und Schaffhausen zum VIII. Postkreis gehörte. Von den uns bekannten drei, mit Paaren der Winterthur frankierten, Briefen aus Frauenfeld ist nur der hier angebotene mit schwarzen "P.P." gestempelt (die anderen beiden Briefe mit Tintenentwertung resp. Ortsstempel). Abgebildet in der Monographie 'Die Winterthur' von Hans Hunziker. Attest Rellstab (1992) Handbuch und Spezialkatalog Schweizer Kantonalmarken 1843-1854 Nr. 3 = CHF 105'000.
Provenienz: Sammlung 'Helveticus' (1991).Ausruf : 25.000 CHFZuschlag : nicht verkauftLosnr. : 7008 Bundesmarken
Winterthur, senkr. Paar + zwei Einzelwerte als senkr. Viererstreifen geklebt, alle Marken farbr. und sehr gut gerandet mit Teilen der Trennungsornamenten an allen Seiten (zweite Marke oben links leicht aufgerauht), jeder Wert sauber gest. mit schwarzem "P.P." sowie diag. Tintenentwertung, teilweise abgeschwächt, auf Nachnahme-Faltbrief mit Aufgabe-Stabstp. EBMATTINGEN über Zürich nach Schottikon mit rücks. Ankunftsstempel. Da die Nachnahme durch den Empfänger refusiert wurde, trägt der Brief vorders. noch den Zweikreisstp. "Schottikon 15 Okt 1850". Marken haften nicht mehr original auf der Unterlage. Die Winterthur auf Nachnahmebriefen sind äusserst selten anzutreffen, da alleine die zusätzlich zur Briefgebühr erforderliche Nachnahmegebühr nochmals mindestens 5 Rp. kostete. Bei den drei anderen uns bekannten Nachnahmen mit Winterthur Frankaturen, handelt es sich ausschliesslich um Mischfrankaturen mit Rayon! Gleichzeitig sind die Stempel von EBMATTINGEN und SCHOTTIKON auf Briefen neben Kantonalmarken Unikate! Signiert A. de Reuterskjöld und von der Weid; Attest Rellstab (1981) Handbuch und Spezialkatalog Schweizer Kantonalmarken 1843-1854 Nr. 3 = CHF 140'000.
Provenienz: 1. Morgenbesser Auktion (1949) und 88. Corinphila Auktion (1994).Ausruf : 38.000 CHFZuschlag : nicht verkauftLosnr. : 7009 Genf
Doppelgenf, farbfr. und dreiseitig sehr gut gerandet, links noch voll, unten weit im Rand unbedeutendes senkr. Vortrennschnittchen, mit Teilgummi (verlaufen). Ungebrauchte Doppelgenf gehören zu den grossen Altschweiz-Raritäten. Die hier angebotene Doppelgenf stammt aus der berühmten Sammlung des Königs von Rumänien, Seine Majestät Carol II ! Attest von der Weid (1985) SBK = CHF 100'000/Handbuch und Spezialkatalog Schweizer Kantonalmarken 1843-1854 Nr. 1 = CHF 100'000. Provenienz: Harmer Auktion London (April 1936), Los 575. Sammlung King Carol II, Harmer Rooke New York (29/30 März 1951). 93. Mohrmann Auktion (Dezember 1956), Los 998.Ausruf : 22.000 CHFZuschlag : 30.000 CHFLosnr. : 7010 Genf
Kl. Adler, farbr. Viererstreifen, dreiseitig breit gerandet, oben in der Mitte teils an die Randlinie geschnitten und mit Teilgummil. Ungebrauchte Streifeneinheiten des Kleinen Adlers sind allergrösste Raritäten. Die Corinphila Registratur kennt nur einen Fünferstreifen und diesen hier angeboteten Viererstreifen. Der Viererstreifen stammt aus der grossartigen Sammlung von Alfred Lichtenstein, N.Y., die 1936 von dem damaligen Basler Briefmarkenhändler Ernst Müller wieder in die Schweiz zurückgelangte. Damals handelte es sich noch um einen Fünferstreifen, von dem nach 1936 die rechte Marke abgetrennt wurde. Attest von der Weid (1991) Handbuch und Spezialkatalog Schweizer Kantonalmarken 1843-1854 Nr. 3 = CHF 100'000.
Provenienz: Sammlung Alfred Lichtenstein (bis 1935).
Sammlung Ernst Müller (1936).
94. Heinrich Köhler Auktion (1937).
1. Morgenbesser Auktion (1949).
Sammlung 'Chaumont', 82. Corinphila Auktion (1991).
Ausruf : 18.000 CHFZuschlag : 18.000 CHF
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